Kariesinfiltration

Kariesinfiltration ist der Lückenschluß zwischen Vorsorge und Füllungstherapie.

Schon seit 1989 versuchen wir eine Überbehandlung bei der Füllungstherapie zu vermeiden, indem wir Kariesmonitoring betreiben. Der Nachteil dieser Methode ist, dass zwar häufig eine Übertherapie (Bohren und Füllung) vermieden wird, aber auch immer wieder einmal aus dem reversiblen Kariesanfangsstadium „Oberflächenentmineralisierung“ trotz Prophylaxe und Fluoridierung ein „Loch“ wird.

Seit 2017 bieten wir in unserer Praxis die Infiltration von entmineralisierten Zahnoberflächen an. Wichtig ist dies besonders an den gefährdeten Flächen der Zähne zu ihren Nachbarzähnen, die von der Zahnbürste nicht erreicht werden und für den Zahnarzt nur schlecht visuell kontrollierbar ist.

Dies geschieht mit einem „Infiltranten“ (ICON®),einer penetrationsfähigen Kunststoffflüssigkeit, die die Porositäten des geschädigten Zahnschmelzes verschließt. Zur Technik steht ein informatives Video im Internet zu Verfügung:

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Die Methode ist wissenschaftlich untersucht und für erfolgreich befunden. Der einzige Nachteil dieser Methode für den Patienten sind Zeit und Kostenaufwand. Zur Zeit tragen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten dieser Behandlung nicht.